Leica DG Nocticron 42,5/1.2 ASPH OIS

Leica Nocticron
für Micro Four Thirds

 

Das Leica DG Nocticron 42,5/1.2 ASPH OIS ist ein grandioses Objektiv. In jeder Beziehung:

1. Es ist das aktuell lichtstärkste Micro Four Thirds AF-Objektiv.

2. Es ist das aktuell schwerste Micro Four Thirds Objektiv.

3. Es ist das aktuell teuerste Micro Four Thirds Objektiv.

4. Es ist das aktuell vielleicht beste Micro Four Thirds Objektiv.

Bereits beim Angreifen des Objektivs weiß man, der Preis von EUR 1.549,- ist gerechtfertigt. Die Qualität, die in dieser Optik steckt, die Verarbeitung, die Mechanik, alles erinnert an das legendäre Leica Noctilux-M. Dieses kostet übrigens EUR 9.000,-, was das Nocticron glatt zum Schnäppchen macht ;-)

Eigentlich ist es müßig, über dieses Objektiv viele Worte zu verlieren, da es in allem Spitzenklasse und damit die Benchmark schlechthin unter den derzeitigen Micro Four Thirds Objektiven ist. Hier deshalb in aller Kürze die Highlights des Nocticron:


1. Bereits ab Blende 1.2 ist das Objektiv knackscharf. Dass sich die Schärfe durch Abblenden steigern ließe, ist eigentlich nicht wirklich möglich. Schärfer gehts nicht.

2. Selbst bei Blende 1.2 sind die chromatischen Aberrationen vernachlässigbar. Eine leichte Vignettierung ist bemerkbar, kann aber leicht durch entsprechende Nachbearbeitung korrigiert werden.

3. Durch die große Öffnung von f1.2 lassen sich Motive wunderbar vom Hinter- und Vordergrund freistellen. Das Bokeh, also die unscharfen Bereiche sind wunderschön gezeichnet. Mir fällt dazu nur der Begriff "cremig" ein.

4. Das Nocticron hat eine Naheinstellgrenze von nur 50cm. In Kombination mit seiner Brennweite von 85mm (KB) ergibt sich ein unglaublich vielseitig einsetzbares Tele- und Porträt-Objektiv. Im Folgenden ein Vergleich der Naheinstellgrenzen zweier Objektive mit selber Brennweite: Links Nocticron, rechts das Nikon AF-S 85/1.4 an der Nikon Df mit Vollformatsensor (Naheinstellgrenze: 85cm). Beachten Sie den verengten Bildausschnitt des Nocticron und seine trotz des kleineren Sensors vergleichbare Unschärfe (zum Vergrößern anklicken):

Übrigens ist das Nikon AF-S 85/1.4G, das ungefähr gleich viel wie das Nocticron kostet, bei Blende 1.4 keinesfalls so scharf und so perfekt korrigiert, wie das Leica!

Das Nocticron eignet sich auch hervorragend für Studio-Porträts. Gemeinsam mit einer der mittlerweile hervorragenden Micro Four Thirds Kameras von Olympus oder Panasonic (im Test hier mit der Panasonic Lumix GX7) ergibt sich eine Kombination, die selbst für Profis kaum Wünsche offen lässt und den FotografInnen-Alltag im wahrsten Sinne des Wortes "erleichtert". Im Folgenden finden Sie ein Studioporträt bei ISO 200, Blende 8, 1/160s in voller Auflösung (zum Vergrößern anklicken!):

Aber nun genug der vielen Worte! Im Folgenden finden Sie einige Impressionen, die wir in der kurzen Zeit mit Nocticron einfangen konnten (zum Vergrößern bitte anklicken!). Wenn Sie jetzt Lust bekommen haben, Ihrem Micro Four Thirds System das Nocticron hinzuzufügen oder überhaupt in die mittlerweile große Welt von Micro Four Thirds einzusteigen, hier können Sie sich das Schmuckstück bestellen!



Alle Fotos (C) Wolfgang Spekner 2014




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