Leica X1, Olympus E-PL1 und Sony Nex-3 im Vergleich

Sie sind da: Kleine, mehr oder weniger kompakte Digitalkameras, die Bilder liefern sollen, wie man sie bis jetzt nur aus digitalen Spiegelreflexkameras (DSLRs) kannte.

Die Auswahl unter diesen Kameras wird laufend größer. Aber welche ist – zumindest im Moment – die richtige?

Ich war gespannt und wollte mal einiger dieser Kameras in einem Alltagstest miteinander vergleichen. Und hier sind meine Ergebnisse. Da möchte ich gleich mal vorwegschicken, dass es im Internet eine ganze Reihe an technischen / wissenschaftlichen Tests gibt, die ich auch immer wieder lese. Endgültig entscheiden kann ich mich aber erst für eine Kamera, wenn ich sie mal in der Hand gehalten und mit ihr ein paar Testfotos gemacht habe. Dieser Vergleichstest hat also nichts mit Messdaten oder Ergebnischarts zu tun, sondern soll ein Gefühl für die Kameras, ihre Vor- und Nachteile und ihre “Usability” bieten.

Für meinen Test habe ich mir drei Kameras ausgesucht:

  • Die brandneue Sony Nex-3 mit 18-55/3.5-5.6 Objektiv
  • Die bereits einige Monate junge Olympus E-PL1, die bei Testern für ihre Bildqualität sehr beliebt ist.
  • Und die Leica X1, die werder Wechselobjektive noch ein Zoom hat und die die obere Preislatte der kompakten Kameras mit “großem” Sensor bildet.

Warum keine Ricoh, Samsung oder Panasonic? Schlichtweg, weil ich werder zu einer Ricoh noch zu einer Samsung einen Zugang hatte. Außerdem haben einige Tests im Internet gezeigt, dass die Samsung bei höheren ISOs stärker rauscht als die anderen, womit sie für mich uninteressant ist, weil ich gerne auch am Abend ohne Blitz fotografiere.

Was Panasonic betrifft, so steht sogar eine GF1 neben mir. Wie die letzten beiden Wochen gezeigt haben, gefallen mir allerdings die Fotos aus der E-PL1 besser, was nichts als eine persönliche Vorliebe ist. Und ich hoffe, niemand wird mich zuspammen, wenn ich sage, dass die beiden von der Bildwirkung her recht ähnlich sind. Aber bitte sieh dir auch die anderen Kameras an, denn ich bin davon überzeugt – ohne auf mein persönliches Best of vorwegzugreifen – dass man/frau mit Kameras, mit denen man/frau sich wohl fühlt, bessere Bilder macht.

Zum Handling


Die Sony Nex-3 ist echt fein verarbeitet. Alle Knöpfe und Räder (so viele sind’s ja nicht) lassen sich sehr schön bedienen. Man hat das Gefühl, ein kompaktes, gut verarbeitetes Teil in Händen zu halten. Das 18-55 Zoom-Objektiv, das ja für eine so kleine Kamera recht groß ist, zieht sie vorne runter. Der schlanke Handgriff trägt dazu bei, dass ich die Kamera immer mit meiner linken Hand unter dem Objektiv abstütze – sowieso eine gute Idee, da jede Kamera so viel stabiler und verwacklungsfreier gehalten wird.
Noch eine Anmerkung zur teureren Schwester, der Nex-5. Die liegt zweifelsohne durch den tieferen Handgriff besser in der Hand – allerdings ist mir der Unterschied nicht den Aufpreis von 100 Euro wert. Ja, die Nex-5 macht zum Unterschied zur Nex-3 auch größere Videos, aber die Video-Funktion nutze ich nie.
Zur Nex dazu gibt’s auch einen Blitz, den ich zuerst total lächerlich, aber mittlerweile im Gegensatz zu einem fix eingebauten sogar recht sinnvoll finde. Die Montage und Demontage ist nichts, was man gerne tut. Da er winzig ist, sitzt er jetzt immer auf meiner Kamera.

Die Nex hat als einziger Testkandidat einen Schwenkmonitor, den ich sehr mag, weil ich gerne ungewöhnliche Perspektiven ausprobiere. Außerdem löst er traumhaft auf. Da ich so schnell wie möglich manuelle Leica-M-Objektive via Adapter an der Nex verwenden möchte, wird diese hohe Auflösung des Monitors die manuelle Scharfstellung sicher sehr erleichtern. 
Trotzdem ist’s bei Sonnenschein aus mit der großen Freude (wie bei jedem Monitor der getesteten Kameras), weil man fast nichts mehr sieht, geschweige denn sagen kannt, ob ein Bild richtig belichtet ist oder nicht. Und Sucher gibt es auch (noch) keinen zur Nex.

Das 18-55er sieht durch sein Silber-Finish richtig teuer aus. Und es fühlt sich auch wirklich gut an.
Zusammengefasst: Gehäuse und Objektiv fein und angenehm in der Hand zu halten.


Das große Diskussionsthema bei der Nex ist ihre Bedienung. Tiefe Menüstruktur, für jede Funktion 5mal irgendwelche Knöpfe drücken – das war das Bild, das ich hatte, als ich sie bestellte. Und ganz ehrlich gesagt, sie war schon ein bisschen mühsam, bis Sony vor kurzem ein Firmware Update zur Verfügung gestellt hat, dass alle wesentlichen Kritikpunkte löst. Seither ist die Nex wirklich genüsslich zu bedienen.

Kurzer Exkurs zu meinen Fotografiergewohnheiten:
 Normalerweise fotografiere ich mit Zeitautomatik (A) oder manueller Belichtungseinstellung. Beides ist mit der Sony überraschend angenehm machbar. Ja, mühsamer als mit der Leica X1, aber auf dem Niveau einer Olympus E-PL1. (Die Olympus E-P1 und E-P2 sind da durch ihre Bedienräder angenehmer und schneller als die E-PL1.) 
Auch die Belichtungskorrektur ist ohne Menüzugriff zu bewerkstelligen.

Das Gehäuse von der E-PL1 wirkt weniger wertig als jenes von ihren großen Schwestern oder von der Nex. Du spürst Kunststoff. Aber das ist nicht wirklich unangenehm. Die Knöpfe sind ein wenig “flapsiger” als bei der Nex, aber nicht billig.

Der eingebaute Blitz klappt relativ hoch aus, was gut ist, um rote Augen zu vermeiden. Der Monitor ist kein Genuss und macht manuelles Scharfstellen zur Herausforderung. Wenn dann noch die Sonne scheint, wünscht man sich nichts mehr als einen elektronischen Sucher. Gott sei Dank gibt’s den auch. Der löst toll auf und erleichtert manuelles Scharfstellen – und die Sonne ist dann auch egal – kostet aber zusätzlich rund 200 Euro.

Ich war nie ein Fan des im Moment mitgelieferten 14-42-Objektivs sein. Auch wenn es optisch sehr gute Bewertungen hat, muss es ausgefahren werden, ehe man es benützen kannt. So verwende ich die Olympus meist mit dem Panasonic 20/1.7, das ein wirklich hervorrangendes Teil ist. Scharf, lichtstark, toll zum Freistellen selbst auf dem im Vergleich kleinen M4/3-Sensor. Und ganz gerne verwende ich kleine Objektive mit Leica M-Anschluss am Voigtländer-Adapter darauf. Getestet habe ich aber nur mit dem 20er und dem Panasonic 14-45/3.5-5.6.

Um die E-PL1 manuell zu bedienen, muss man wieder ein paar Knöpfe drücken, womit sie bei Blenden- und Belichtungszeiteinstellung ein kleines Stück langsamer ist als die Nex.

Nun zur X1. Gehäuse: leicht, leichter als man es sich vorstellt, wenn man sie anschaut.
Knöpfe und Räder sind fein zu bedienen, vielleicht eine Spur weniger exakt als an der Nex. Richtig gut finde ich aber das Bedienkonzept:

Die beiden Einstellräder an der Kameraoberfläche sorgen für Blende und Zeit oder Halbautomatik oder Vollautomatik – superfein und superschnell. Und an der Kamerarückseite sind die anderen wichtigsten Einstellungen zugänglich wie ISO, Weißabgleich oder Belichtungskorrektur. Der Monitor ist nicht unbedingt ein genuss, weil er am Niveau der E-PL1 auflöst, gleichzeitig aber viel angenehmer wirkt (Fotos sehen darauf richtig schön und ehrlich ohne übertriebene Sättigung oder zu harten Kontrast aus). Auf die Idee, manuell scharfzustellen, kommt man wirklich nur, wenn’s nicht anders geht und der etwas langsame AF nicht und nicht sehen will, was der Fotograf sieht. Dann schaltet man auf MF um, kriegt in der Mitte des Monitors einen 100%-Ausschnitt und dreht das rückwertige Bedienungsrad, bis man glaubt, dass es scharf ist (wissen wird man es erst, wenn man das Foto am Computer sieht).

Richtig cool wird das Fotoerlebnis mit der X1, wenn man sich zum ohnehin recht hohen Kaufpreis (ca. 1.550 Euro) den hellen, brillianten optischen Aufstecksucher geleistet hat (279 Euro zusätzlich). Der Sucher tut eigentlich gar nichts – man sieht nicht, ob das Foto scharf oder unscharf ist, ob es zu hell oder zu dunkel ist. Es ist einfach Glas, durch das man durchschaut. Aber: Er ist sehr hell und super, um die Kamera ruhiger zu halten, da man sie damit zusätzlich an den Augenbrauen abstützt. Außerdem habe ich das Gefühl, ich kann mit dem Sucher besser meinen Bildausschnitt bestimmen als über den Monitor (das mag aber Einbildung sein).

Das Objektiv, das elegant flach im Gehäuse der Kamera steckt, fährt beim Einschalten aus, womit die Kamera ein wenig uncooler aussieht - aber das ist relativ egal.

Der Fototest

Wie gesagt, hier finden Sie keinen wissenschaftlichen Test, sondern einen Erfahrungsbericht. Das Testsetting war einfach und alltäglich: Alle drei Kameras in eine kleine Crumplertasche mit genug Speicherkarten packen und los geht’s zum samstäglichen Familientreffen. Welche ist die schnellste, die am angenehmsten zu bedienende und schließlich, welche gibt die besten Bilder?

Eines vorweg: Alle drei machen echt gute Bilder, wie Sie es von derart kleinen Kameras nicht gewohnt sein dürften. Sie stellen auch teurere Kompaktkameras wie Panasonic LX5/Leica D-Lux5, Canon S95 und G12 etc. in Sachen Detailauflösung und ISO-Performance in den Schatten. Außerdem können Sie durch den größeren Sensor Objekte viel besser freistellen, was ein wesentlicher Bestandteil meines Fotografierstils ist.

Bildqualität

Ich bin in gewisser Weise ein Schärfefanatiker. Zuviel Schärfe lässt sich immer reduzieren, aber zu wenig Schärfe lässt sich leider nicht so einfach verstärken. Glücklicherweise lassen alle drei Kameras beim Thema Schärfe wenig zu wünschen übrig, sofern ihr AF die gewünschte Stelle auch scharfstellt. Besonders bei Porträts und offener Blende ist es wichtig, dass die Kamera auf die Augen scharfstellt. Da hatte ich zu Beginn mit der Sony trotz Gesichtserkennung einige Schwierigkeiten. Deshalb empfehle ich die Nex auf “Flexibler Spot” zu stellen, weil dann offensichtlich das AF-Messfeld kleiner wird und sich die Trefferzahl stark erhöht. Weder mit der Leica noch mit der Olympus hatte ich dieses Problem, wobei ich beide nur mit dem mittleren AF-Feld benützt habe. Ein Problem hatte ich jedoch mit dem AF der Leica X1, der bei schwächerem Licht langsam und wenig zielsicher ist. Auch tagsüber ist der AF der X1 langsamer als jener der anderen Kandidaten, jedoch ist der Unterschied kleiner als bei Dunkelheit.Angeblich soll ein Firmware Update dieses Problem in Kürze lösen.

Doch zurück zum Thema Bildqualität: Dass die E-PL1 wie auch ihre großen Schwestern eine hervorragende JPG-Engine haben, wurde schon in vielen Tests gezeigt. Und ebenso ist mittlerweile hinlänglich bekannt, dass sie durch ihren schwachen Antialiasing-Filter einen hohen Schärfegrad erreicht. Das kann ich nur bestätigen. Es ist ein Erlebnis, wie knackscharf die Fotos der E-PL1 ob im JPG oder im Raw aussehen. Natürlich hat dies auch Nachteile. Denn durch die hohe Schärfe wird das Rauschen des Sensors bereits bei niedrigen ISO-Einstellungen sichtbar. Wenn Sie ausschließlich JPGs fotografieren, wird Ihnen das nicht auffallen, da die Rauschreduzierung der Kamera hervorragend arbeitet. Damit stellt sie sogar ihre großen Schwestern in den Schatten, aber auch eine Panasonic GF1. Insgesamt liefert die E-PL1 scharfe, brilliante, farblich ansprechende Bilder ab, die jedes Auge glücklich machen und die auch mit jedem Objektiv, das man an die Kamera setzt, bildstabilisiert sind. Hinzu kommt eine sehr zuverlässige Belichtungsmessung, die sich kaum Schwächen leistet.

Hier ein 100% Ausschnitt eines Porträts meiner Frau aus der E-PL1 und Panasonic 20/1.7 – aus RAW verarbeitet in Lightroom 3 (einfach anklicken, um zur 100%-Ansicht zu kommen):

Die Sony ist scharf und detailreich. Sie liefert mit dem 18-55 solide Bildqualität ab. Rauschen hält sich bis ISO 800 sehr in Grenzen und fällt auch bis ISO 1.600 nicht unangenehm auf. Und selbst bei ISO 3.200 lassen sich noch Fotos produzieren, die man herzeigen kann. Schärfe ist gut, wenn auch nicht am Niveau einer E-PL1 (der Unterschied wird vor allem in feinen Strukturen wie Hautfältchen oder Stoffstrukturen deutlich). Die JPGs finde ich entgegen anderen Behauptungen sehr ansprechend, wenn man den Kreativmodus auf “Lebendig” stellt. Dann entstehen farbschöne, nicht zu kontrastreiche Bilder, die sich auch noch gut nachbearbeiten lassen.

Übrigens hat die Sony keinen Bildstabilisator im Gehäuse, sondern im Moment nur im 18-55 Set-Objektiv.

Die Belichtungsmessung der Sony arbeitet weniger zuverlässig als jene ihrer Konkurrentinnen. Oftmals habe ich eine Überbelichtung um bis zu 1,3 Blenden oder auch eine Unterbelichtung einsteuern müssen.

Hier ein ähnliches Porträt aus der Sony Nex-3 mit Sony E 18-55/3.5-5.6 OSS – verarbeitet aus JPG in Lightroom 3 (einfach anklicken, um zur 100%-Ansicht zu kommen).

Die Leica X1 liefert wunderschöne, ansprechende, detailreiche Bilder ab, die sehr vorsichtig gerendert sind. Wer nur JPGs mit der Leica macht, wird nicht wirklich glücklich sein, da sie sehr zurückhaltend bearbeitet sind, was Kontrast und Farbsättigung betrifft. Außerdem ist die Detailauflösung bei den RAW-Dateien um einiges besser. Also mit der Leica auf alle Fälle RAW fotografieren. Dadurch dass in ihrem Kaufpreis Lightroom 3 im Wert von €299,- enthalten ist, erhalten Sie sowieso einen der besten RAW-Konverter am Markt gleich zur Kamera dazu. Die Brillianz der Fotos ist hervorragend, ihre Schärfe nicht ganz am Level der E-PL1 oder der Nex, was mich aber eigenartigerweise wenig gestört hat, da Schärfe ja auch über die Brillianz definiert wird.

Die Leica hat keinen klassischen Bildstabilisator, sondern errechnet aus zwei Bildern, die automatisch übereinander gelegt werden, ein scharfes. Mir kam diese Art der Bildstabilisierung nicht sehr effektiv vor, habe ihr aber auch während meines Tests keine besondere Beachtung geschenkt.

Für das Rauschverhalten gilt ähnliches wie für die Sony: Bis ISO 800 keine Problem, bis ISO 1.600 gut verwendbar, bei ISO 3.200 mit Einschränkungen.

Die Belichtungsmessung arbeitet recht zuverlässig. Manchmal musste ich ihr mit einer leichten Belichtungskorrektur auf die Sprünge helfen.

100% Ausschnitt aus der Leica X1, aus RAW verarbeitet in Lightroom 3 (einfach anklicken, um zur 100%-Ansicht zu kommen):

Hier weitere Vergleichsbilder in 100% Ausschnitt (einfach anklicken, um zur 100%-Ansicht zu kommen)

Sony Nex-3:

Olympus E-PL1:

Leica X1:

Sony Nex-3:

Olympus E-PL1:

Leica X1:

Kurz zusammengefasst: Die Vor- und Nachteile der einzelnen Kameras:


Sony Nex-3

Cool:
•    Viel Kamera für wenig Geld
•    Sauber verarbeitet und wertig
•    APS-C Sensor
•    Sehr gute Bildqualität auch bei höheren ISOs
•    Technologische Spielereien (Panoramafunktion, Dynamikumfang-Optimierer usw.)
•    Schwenkmonitor mit hoher Auflösung
•    Mittels Adapter lassen sich hunderte Objektive verschiedener Hersteller anschließen

Uncool:
•    Lautes Auslösegeräusch
•    (Noch) wenige Original-Objektive
•    AF teilweise unzuverlässig

Olympus E-PL1

Cool:
•    Viel Kamera für wenig Geld
•    Tolle Schärfe und Detailreichtum
•    Bildstabilisierung in der Kamera
•    Coole “Art”-Filter für alle, die gerne JPG fotografieren
•    Hervorragende JPG-Bilder mit guter Rauschreduzierung
•    Zuverlässige Belichtungsmessung
•    Mit Adapter lassen sich hunderte Objektive verschiedener Hersteller anschließen (nur MF)
(Brennweite wird verdoppelt)
•    Sehr guter elektronischer Sucher erhältlich

Uncool:
•    Kleinerer Sensor
•    Stärkeres Rauschen
•    Reine Tastenbedienung ohne Einstellräder
•    Gering aufgelöster Monitor
•    Der elektronische Monitor kostet zusätzlich

Leica X1

Cool:
•    Bilder von guter Schärfe, Detailreichtum und Brillianz
•    Hervorragende Bedienung
•    APS-C-Sensor
•    Geringes Rauschen
•    Extrem leises und erschütterungsfreies Auslösen
•    Heller optischer Sucher

Uncool:
•    Hoher Preis
•    Langsamer AF
•    Optischer Sucher kostet extra, und zwar nicht wenig
•    Kein Wechselobjektiv
•    Monitor von geringer Auflösung (aber sehr angenehme Darstellung der Bilder)

Fazit

Welche wird nun “meine Kamera”, die am ehesten meinen fotografischen Vorstellungen entgegenkommt?
Kurz gesagt: Die Leica X1. Warum? Weil sie kongenial zu bedienen ist, ein fast unmerkliches Auslösegeräusch hat und eine großartige Bildqualität mit viel Brillianz liefert. Natürlich würde ich mir wünschen, sie hätte mehrere Objektive zur Auswahl oder eine höhere Lichtstärke. Aber das gibt’s im Moment nicht (natürlich hoffe ich da auf die Zukunft). Hinzukommt auch, dass ich mit 35mm Brennweite sehr gut leben kann – für meine Art der Fotografie!

Platz 2 teilen sich für mich Sony und Olympus. Sobald es aber für die Sony lichtstarke Originalobjektive von der Qualität eines Panasonic 20/1.7 gibt, wird sich dieses Verhältnis aller Wahrscheinlichkeit nach zu Gunsten der Sony verschieben.

Und zum Abschluss: Hier können Sie sich weitere Testfotos aus den Kameras ansehen!

Epilog: Für alle, die Panoramas mögen, hier eines aus der Sony Nex-3, das sie in Windeseile erstellt und – solange sich nichts bewegt – auch sehr gut macht (einfach anklicken, um zur größeren Ansicht zu kommen):




DIGITAL CAMERA GRAZ, A-8010 Graz, Opernring 9, Tel. 0316 82 99 00 | DIGITAL CAMERA GRAZ, A-8020 Graz, Südtirolerplatz 9, Tel. 0316 77 39 00 | Umsetzung: droom! internet'agentur

Unsere Öffnungszeiten:

Mo - Fr: 8.30 - 18.00 Uhr
Sa: 9.00 - 12.30 Uhr