Kurztest: Nikon P300 - Die edle Coolpix

Mit der Coolpix P300 hat Nikon im Februar 2011 eine edle, kleine Kompaktkamera vorgestellt, die mit zahlreichen Features vollgepackt ist.

Die wichtigsten Plus-Punkte gleich vorweg:

Die P300 kommt mit einem bildstabilisierten Objektiv von 24 bis 100mm Brennweite (äquivalent zu Kleinbild), das bei 24mm eine hohe Lichtstärke von 1:1.8 bietet.

Die P300 ist kompakt mit einem ausgesprochen wertigen Gehäuse.

Neben den Vollautomatiken wartet die P300 mit zahlreichen manuellen Einstellmöglichkeiten auf.

Sie bietet Aufnahmen von Videos in Full HD Qualität.


Wir haben uns die kleine Coolpix etwas näher angesehen und zahlreiche Testfotos geschossen, um zu sehen, ob sie ihrem Ruf als Edelkompakte zum günstigen Preis gerecht wird.

 

Gehäuse

Das Gehäuse der P300 gehört zu den angenehmsten Kompaktkameragehäusen, die wir benützt haben. Die Abmessungen der P300 machen sie Jackentaschen-tauglich. Ihre Qualitätsanmutung ist beispielhaft. Das Metallgehäuse und die exakten Bedienelemente machen Freude beim täglichen Fotografieren. Der kleine Gummigriff an der Vorderseite bringt unvermutet viel Stabilität. Das hervorragende LCD-Display, das mit seinen 921.000 Bildpunkten genauso hoch auflöst wie jenes der besten Nikon-Profi-DSLR-Modelle lässt die Fotomotive richtiggehend leuchten. Abgerundet wird das Bild damit, dass alle wichtigen - auch manuellen - Bedienelemente genau dort sind, wo man/frau sie braucht.
Hinzu kommt - quasi als Sahnehäubchen - eine schnelle Reaktionszeit der Kamera sowie ein eingebauter Blitz, was sie zur unkomplizierten täglichen Begleiterin macht.

 

Das lichtstarke Objektiv

Das Objektiv der P300 umfasst einen äußerst sinnvollen Brennweitenbereich vom echten Weitwinkel mit 24mm (äquivalent KB) bis zur Porträtbrennweite 100mm (äquivalent KB). Mit dem integrierten optischen Bildstabilisator lassen sich auch Aufnahmen mit längeren Verschlusszeiten verwacklungsfrei machen. Und für alle, die gerne in der Dämmerung und am Abend ohne Blitz fotografieren, bietet die P300 eine hohe Anfangslichtstärke von 1:1.8. Leider steht diese nur bei der weitesten Brennweiten-Einstellung (24mm) zur Verfügung. In der Teleeinstellung beträgt sie nur noch f4.9 und verhindert damit, dass Motive vom Hintergrund freigestellt werden können, wie dies teurere Kameramodelle bieten.
Die P300 bietet einen hervorragenden Makro-Modus, der auch die kleinsten Motive sichtbar macht.

 

Bildqualität

Die Bilder werden in der Coolpix P300 von einem rückwärtig belichteten CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 12,2 Megapixel produziert. Im Alltagsleben heißt das: viel Auflösung aus der neuesten Generation von Bildsensoren. Die P300 nimmt Fotos ausschließlich im gängigen JPG-Format auf. Wer auch RAW-Bilder machen will, muss sich im Moment nach einer Coolpix P7000 oder nach Kameras bei anderen Herstellern umsehen.
Die JPGs aus der P300 sind scharf und farbenfroh mit vielen Details in den niedrigen ISO-Bereichen (bis ISO 400). Hier ein Beispiel bei ISO160 (anklicken zum Vergrößern).

Ab ISO 800 nimmt die scharfe Detailzeichnung allmählich ab. Aber selbst die höchste ISO-Einstellung von ISO 3.200 liefert - sofern richtig belichtet - verwendbare Fotos in voller Auflösung, wie das folgende Beispiel zeigt (anklicken zum Vergrößern).

Die Belichtungsmessung der Kamera arbeitet sehr zuverlässig und ist bei sehr kontrastreichen Motiven eher auf der hellen Seite, wodurch manchmal eine Belichtungskorrektur vonnöten ist.

Als eine der ersten kleinen Kompaktkameras bietet die P300 übrigens Videos in Full-HD-Qualität (1.020p) und ist damit auch filmisch alltagstauglich.

 

Unser Fazit:

Die Coolpix P300 ist eine angenehme, zuverlässige tägliche Begleiterin sowohl für all jene, die sich gerne auf eine Automatik verlassen, wie auch für jene, die gerne ein wenig die Kontrolle beim Fotografieren übernehmen. Und im derzeit angebotenen Austria-Kit inkl. 8GB Nikon Speicherkarte, Tasche und Ministativ ist sie eine günstige, hochwertige Alternative zu teureren Kompakten.

Im Folgenden noch einige Fotos, die wir mit der P300 machen konnten. Alle Fotos wurden bearbeitet, um Ihnen zu zeigen, was auch aus einer kleinen Kompakten rauszuholen ist (zum Vergrößern anklicken).

 

Alle Fotos (c) Wolfgang Spekner 2011




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