Alltagstest: Nikon D5100

Wir sind heute im Fortschritt der digitalen Fotografie an einem Punkt angelangt, von dem wir vor 5 Jahren nur geträumt haben. Heutige digitale Systemkameras, also digitale Spiegelreflex- und spiegellose Kameras liefern allesamt eine Bildqualität, bei der Jammern nur noch auf höchstem Niveau angesagt ist.

Als Nikon seine D5100 vorstellte, war klar, dass sie ein Renner werden würde. Sie führt das sehr erfolgreiche Konzept der noch immer hervorragenden Nikon D5000 fort. Dazu gehören ein leichtes, kompaktes Gehäuse, ein dreh- und schwenkbarer Monitor, Videofunktionalität, einfachste Bedienung und schließlich ein günstiger Preis. Die größten Pluspunkte gegenüber ihrer Vorgängerin sind aber sicher der hervorragenden 16,2 Megapixel CMOS Sensor aus der größeren und teureren D7000 sowie die Full HD-Videofunktion.

 

Der Spaß am Fotografieren

Die D5100 ist bereits beim Erstkontakt eine echte Nikon: Das Gehäuse schmiegt sich in die Hand des Fotografen und eigentlich will man/frau sie gar nicht mehr auslassen. Mit ihrem geringen Gewicht wird die D5100 nie zur Belastung. Die Bedienung erfolgt reaktionsschnell und leise. Neben ihrem ohnehin schon leisen Auslösegeräusch bietet sie auch noch eine "Quiet"-Einstellung, wenn man gänzlich unauffällig fotografieren will.

Der Sucher gehört nicht zu den größten (der Preis, der für die Kompaktheit der Kamera zu zahlen ist), bietet aber ein helles, brillantes Sucherbild mit allen wichtigen Informationen.

Darüber hinaus bietet die D5100 Live-View, der gemeinsam mit dem dreh- und schwenkbaren Monitor auch Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven wie nahe am Boden oder hoch in der Luft ermöglicht.

Der Autofokus ist mit seinen 11 Messfeldern schnell und eignet sich auch für Aufnahmesituationen, in denen Bewegung eine große Rolle spielt, wie beispielsweise bei Kindern. Die Kamera hat keinen eingebauten Fokussiermotor. Wer also noch alte Nikon AF-Objektive ohne AF-S Motor besitzt, muss sie manuell fokussieren. Selbstverständlich funktionieren aber alle modernen AF-S Nikon-Objektive an der D5100 ohne Einschränkungen.

 

 

 

 

Die Bildqualität

Zahlreiche wissenschaftliche Test haben der Nikon D5100 bereits eine hervorragenden Bildqualität bescheinigt. Für uns sind dabei drei Punkte entscheidend:

  • Liefert die Kamera brauchbare JPGs, die nicht mehr bearbeitet werden müssen?
  • Liefert die Kamera andererseits RAW-Dateien, mit denen in der Nachbearbeitung gut, d.h. mit großem Bearbeitungsspielraum, gearbeitet werden kann?
  • Liefert die Kamera auch bei hohen ISO-Einstellungen noch brauchbare Bilder?

Unser Ergebnis:

Die D5100 liefert - je nach Einstellung der Kamera - ausgesprochen erfrischende, ansprechende JPG-Dateien, die das Auge erfreuen. Mit ihren internen Bearbeitungsmöglichkeiten bereits bei bzw. unmittelbar nach der Aufnahme (wie Active D-Lighting oder die HDR-FUnktion für einen möglichst großen Dynamikumfang, sowie die Effektmodi) entstehen Bilder, die nicht notwendigerweise bearbeitet werden müssen.

Um einem Foto seine eigene Note zu geben, kommen Digitalfotografen heute kaum an der Bildbearbeitung vorbei. Die gute Nachricht: Die D5100 liefert Bilddaten, die einen sehr hohen Bearbeitungsspielraum bieten. Der Dynamikumfang des Sensors ist beispielhaft, die Detailzeichnung sehr gut, die Schärfe besser als bei Nikon-Modellen der letzten Generation.

Und abschließend kann gesagt werden, dass die D5100 in hellen wie auch in dunklen Settings erfreut. Auch wenn der APS-C-Sensor nicht an Vollformatsensoren heranreicht, so liefert er auch bei höheren ISO-Stufen rauscharme, kontrastreiche, farbenfrohe Bilder. Wir empfehlen zwar nicht, auf der Maximalstufe von ISO 25.600 zu fotografieren. Aber bis ISO 6.400 sind die Bilder auch als größere Ausdrucke brauchbar.

 

Unser Fazit

Die Nikon D5100 ist eine Kamera, die Spaß macht. Wer die semiprofessionellen Funktionen der D7000 nicht braucht, der wird mit der D5100 leistungsmäßig und auch preislich sein Glück finden.

Im Folgenden möchten wir Ihnen einige Eindrücke vermitteln, die wir mit der D5100 festhalten konnten. Alle Fotos wurden bearbeitet und sollen Ihnen zeigen, was aus der kamera rauszuholen ist. Zum Vergrößern einfach anklicken!

 

 

Alle Fotos (C) Wolfgang Spekner 2011




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