Alltagstest: Nikon D5000

Die Nikon D5000 ist eine günstige digitale Spiegelreflexkamera, die den Vergleich mit viel teureren Modellen nicht zu scheuen braucht.

Die D5000 verwendet den hervorragenden 12 Megapixel APS-C Sensor von Nikon und liefert damit eine Bildqualität vergleichbar mit der Nikon D90 und der Nikon D300 und D300s.

Sie hat sich in den letzten beiden Jahren als hervorragende Einsteigerkamera bewährt.

Aber kann sich im Zeitalter der Digitalen Fotografie eine 2-Jahre alte Kamera noch behaupten. Im Falle der D5000 heißt die Antwort ganz klar: Ja!

 

Gehäuse

Wie von Nikon gewohnt ist die D5000 eine Kamera, die man gerne in die Hand nimmt. Sie ist leicht und kompakt und wird auch nach einem langen Fototag nicht zur Belastung. Als einzige Nikon Spiegelreflexkamera bietet sie einen Schwenkmonitor. Damit gelingen auch Fotos aus ungewöhnlichen Perspektiven, etwa nah am Boden oder hoch in der Luft.
Die Bedienung der Kamera ist äußerst intuitiv, so dass man sehr schnell mit ihr vertraut ist. Was ihr fehlt, ist ein zweites Einstellrad, wie es D90 oder D300(s) bieten, das die manuelle Belichtungseinstellung erleichtern würde. Außerdem fehlt ihr eine Schärfentiefenvorschau, mit der bereits im Sucher die Schärfentiefe bei einer bestimmten Blende zu kontrollieren wäre. Wer diese braucht, muss zu den teureren Nikon-Modellen greifen.

Ansonsten jedoch ist alles an Bord, was Fotografen im täglichen Leben brauchen, was die D5000 für all jene, die normalerweise mit teureren Nikon-Modellen fotografieren, zur kompakten, leichten Zweitkamera macht.

 

Bildqualität

Die D5000 hat in unzähligen Tests bewiesen, dass sie nicht nur bei Tageslicht, sondern auch in den Abendstunden großartige Bilder liefert. Mit dem 12 Megapixel Sensor hat Nikon bei der Einführung Maßstäbe gesetzt, was Bildrauschen bei höheren ISO-Einstellungen betrifft. Und auch heute ist dieser Maßstab trotz neuerer Modelle unübertroffen. Die D5000 kann von ISO 100 bis ISO 6.400 betrieben werden. Zwar empfehlen wir ISO 6.400 nur im Notfall einzusetzen. Auf ISO 3.200 liefert die kleine Nikon jedoch sehr saubere, im Vergleich zu anderen Kameras rauscharme Bilder. Nicht immer beudeten mehr Megapixel auch mehr Bildqualität. Die D5000 ist dafür eines der besten Beispiele.

Hier eine Foto auf ISO 3.200 (klicken Sie auf das Bild für eine größere Ansicht).

Man beachte die feine Schärfe und das trotzdem geringe Rauschen. Die D5000 ist damit unter den APS-C Kameras ganz vorne dabei.

Mit ihrer Auto-ISO Funktion gelingen so ganz unkompliziert sehr gute Aufnahmen. Überhaupt ist die D5000 eine Kamera, die man überall gerne mitnimmt, um entspannt Fotos zu machen.

Und mit ihrer Video-Funktion kann man auch Videos in der Größe von 720p machen, die jede Kompaktkamera in den Schatten stellen.

Für wen ist die D5000?

  • Für alle Umsteiger von Kompaktkameras, die sich zu einem günstigen Preis hervorragende Bildqualität wünschen.
  • Für alle, die für wenig Geld viel Kamera haben wollen.
  • Für alle, die sich zu ihrer größeren Nikon eine kompakte und leichte Zweitkamera wünschen.
  • Für alle, die nicht nur fotografieren, sondern von Zeit zu Zeit auch Videos machen möchten.

Für wen ist die D5000 nicht?

  • Für Sportfotografen, die eine möglichst schnelle Serienbildfunktion und einen besonders schnellen Autofocus brauchen.
  • Für all jene, die eine wetterfeste Kamera brauchen.
  • Für all jene, die auch bei extrem hohen ISO-Einstellungen (über ISO 3.200) fotografieren wollen. Diese müssen ohnehin zu einer Nikon Vollformat wie der D700 oder der D3s greifen.

Um Ihnen zu zeigen, was die D5000 kann, haben wir eine kleine Gallerie an Bildern zusammen gestellt. Zum Vergrößern, klicken Sie die Bilder bitte an!




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